Was ist mit Keilen?

 

„Posting“ ist der medizinische Begriff für das Unterstützen mit Keilen. Fersenkeile haben normalerweise  eine Schräge von 3 – 6 °, um die Ferse gerade auszurichten.

 

Fersenkeile

  Ganz allgemein werden Fersenkeile verwendet, um eine Überpronation auszugleichen. Im Licht der Entdeckungen Dr. Rothbarts betrachtet, gibt es keinen vernünftigen Grund, die Ferse eines normal überpronierenden Fußes zu begradigen. Bei Rothbarts Fußstruktur entsteht die Überpronation durch eine angehobene erste Reihe (ersten Metatarsalknochen und großen Zeh). Ein Keil in der Mitte der Ferse wird zwar dabei nützen, den Knöchel gerade zu stellen, wird aber die erste Reihe noch weiter vom Boden abheben lassen. In diesem Fall wird der Fersenkeil die Drehung des Fußes beim Gehen verstärken, da jetzt der erste Metatarsalknochen einen weiteren Weg hat, wenn er beim Gewicht Tragen den Bodenkontakt braucht. Patienten mit Plantar Fasziitis oder Schmerzen im Fußgewölbe werden kaum eine Verstärkung ihrer Schmerzen mögen. Mit Fersenkeilen bleibt eine dynamische Überpronation ohne Korrektur.

 

Vorfußkeile

Ein typischer Vorfußkeil spannt alle fünf Metatarsalknochen auf. Die zugrunde liegende Theorie beruht auf der Ansicht, dass der Vorfuß im Verhältnis zur Ferse gedreht ist. Diese angenommene Erhöhung an der Seite zur Mitte hin wird Vorfuß varum genannt. In der klinischen Literatur wird ganz klar bewiesen, dass dieser Fall ausser bei einer Deformation von Geburt an oder durch Unfall oder Operation normalerweise nicht vorkommt. Mit wenigen Ausnahmen gibt es keinen Grund, bei einem normal überpronierenden Fuß den Vorfuß mit einem Keil zu korrigieren.

Einige orthopädische Produkte und Laufschuhe werden den ganzen Fuß an seiner Innenseite mit Keilen anheben. Aus der Sicht der Statik (ohne Bewegung) könnte es für eine logische Idee gehalten werden. Es gibt Menschen, (die wir „angespannt“ nennen,) die  es bequem finden, mit ganz ausgerollten Füßen zu stehen. Das kommt daher, weil so ein Schuh oder eine solche Einlage ihnen erlaubt, mit entspannter Wadenmuskulatur zu stehen. Diese Art Stütze wird aber das Risiko für eine Knöchelverletzung vergrössern. Was bei einer statischen Perspektive (ohne Bewegung) sinnvoll erscheinen kann, ist aus der dynamischen Perspektive (Gehen oder Laufen) nicht geeignet.

 

Was ist bei den Posture Control Insoles® anders?

 

Posture Control Insoles® versorgen Sie nicht mit einer statischen Stütze, die den Fuß nach außen kippt. Bei Rothbarts Fußstruktur sind nur der erste Metatarsalknochen und der große Zeh zu weit angehoben. Die Metatarsalknochen 2 – 5 sind am Boden, wo sie hingehören. Der Keil oder die Stütze wird nur unter dem ersten Metatarsalknochen und dem großen Zeh angebracht. Diese Stütze ist so konstruiert, dass sie einen neurologischen Stimulus für die erste Reihe und das Längsgewölbe des Fußes darstellt. Dieser Reiz stimuliert eine neuromuskuläre Antwort, die wiederum selbst die Mechanik des Fußes und des gesamten Körpers verändert. Bei allen verschiedenen Größen werden der erste Metatarsalknochen und der große Zeh zu einem früheren Zeitpunkt im Gangzyklus zur Aktion angeregt, was den Fuß stabilisiert.

Die Muskeln, die den Fuß kontrollieren, reagieren ähnlich, wie wenn Sie ein Handtuch mit dem Fuß vom Boden aufheben. Es wird nicht nur die Überpronation reduziert, Ihre Füße werden außerdem kräftiger, wenn Sie Posture Control Insoles® verwenden.

 

 

 

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