Posture Control Insoles ©
Warum PCI`s so gut funktionieren
Posture Control Insoles® funktionieren deshalb so gut, weil sie auf dem dynamischen Modell der Überpronation beruhen und kein statisches Modell benutzen wie bei der Herstellung traditioneller Orthesen. Das dynamische Modell bezieht die Bewegung und das neuromuskuläre System mit ein.
Völlig klar ist, dass Posture Control Insoles® keine Kissen oder Fußstützen sind. Sie sind in Wahrheit Taktgeber, die den zeitlichen Ablauf Ihrer natürlichen Muskelaktivität verändern, wenn Sie stehen und wenn Sie gehen.
Dr. Rothbart beschrieb Überpronation als eine spezielle Bewegung der Knochen im Fuß und im Knöchel. Sobald auf den Vorfuß Gewicht verlagert wird, flacht sich das lange Fußgewölbe ab, der Knöchel rollt nach innen und auf der Innenseite nach unten. Das Bein rotiert einwärts. Das Zusammenfallen der Fundamente des Körpers, Fuß und Knöchel, beeinflusst seinerseits die Haltung und die Bewegung des gesamten Körpers.
Wenn ein Mensch mit Überpronation seinen Fuß so positioniert, dass der Knöchel in Neutralposition ist, weder proniert (nach innen neigt) oder supiniert (nach außen neigt), haben der erste Metatarsalknochen und der große Zeh keinen Kontakt zum Boden. Die erste Reihe (erster Metatarsalknochen und großer Zeh) wird angehoben und etwas rotiert. Wenn nun Gewicht auf den Vorfuß verlagert wird, haben der erste Mittelfußknochen und der große Zeh einen weiteren Weg, bis sie Gewicht tragen. Platzieren Sie den Cursor auf das Bild, um diese Bewegung zu sehen. Achten Sie darauf, wie die Bewegung das ganze Bein in eine Rotation bringt.
Dr. Rothbart hat diese Beziehung als erster beschrieben, daher wird diese Fußstruktur „Rothbarts Fuß Struktur“ (RFS) genannt.
Die Tatsache, dass Menschen überpronieren, wird seit Jahrzehnten allgemein akzeptiert, aber noch niemand schien wirklich zu begreifen, weshalb das so ist. Es hat sich nun gezeigt, dass die Antwort von medizinischen Forschern und Behandlern schon vor Jahren in ihren Veröffentlichungen über die Entwicklung des Fötus und das Studium der Füße an Leichen gegeben wurde.
Die Wiederentdeckung des strukturellen Problems
Zum
Zeitpunkt der achten Schwangerschaftswoche sind die Füße des
Fötus so positioniert, dass die Fußsohlen zueinander
schauen. Bei der weiteren Entwicklung des Fötus machen die
Entstehung und das Wachstum der Knochen der unteren
Extremitäten einen Prozess der Entfaltung durch. Die
Bewegung des Entfaltens betrifft auch
die
Knochen in den Füßen, auch das Fersenbein (Calcaneus), das
Sprungbein (Talus), die ersten Metatarsalknochen und die
Zehen (Phalangen). In der medizinischen Literatur wird
dokumentiert, dass dieser Entfaltungsprozess bei einigen
Föten früher, bei anderen später zum Ende kommt und zu einem
entsprechenden Unterschied beim Abstand des großen Zehs vom
Boden führt. Die Deformierung beim Klumpfuß stellt den
extremen Fall dar, wenn dieses Entfalten und Ausrollen so
früh gestoppt wird, dass die Ferse deformiert bleibt.
Aufgrund der 50 Jahre alten Theorie, der Biomechanik von Roots, glaubte man, und viele tun es heute noch, dass Überpronation am besten durch statische Gewölbestützen, Fersenbetten und Fersenschienen kontrolliert wird. Dies führt am Ende dazu, dass man den Boden unter den Füßen aufbaut, während man versucht, den Fuß in eine „ideale“ Position zu bringen. Wenn Menschen mehr wie Häuser funktionieren würden, wäre der Erfolg wesentlich besser. Da wir nun einmal nicht so sind, ist eine erleichterte Bewegung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Stabilisierung.
Eine unerwartete Reaktion
Podologen denken in Kategorien zur Unterstützung der Füße,
und zu Beginn näherte sich Dr. Rothbart seiner
Entdeckung auf demselben Weg. Er begann, die aktuell
vorliegende (statische) Höherstellung des ersten
Matatarsalknochens und großen Zehs in der kompletten Höhe zu
kompensieren, indem er den Boden bis zum Fuß erhöhte, wie er
es mit seinen Gewölbestützen bis dann auch gemacht hatte.
Aber er lernte schnell von seinen Patienten, dass er seinen
Ansatz noch einmal mit der Kategorie der Bewegung überdenken
musste. Der Körperschwerpunkt der Patienten verschob sich so
weit nach hinten, dass sie nicht mehr stabil standen.
Einigen wurde durch die Veränderung sogar schwindlig. Er
nahm das Ausmaß der Erhöhung zurück und entdeckte irgendwie,
dass der Körper mit seiner eigenen Intelligenz die Idee von
einem viel kleineren Keil (Papier) aufnimmt und verstärkt.
Es war nur ein Drittel der statischen Kompensation
notwendig, um eine deutliche Reduzierung bei der dynamischen
Überpronation und der Neuordnung der Haltung zu erzielen.
Dieser kleine Stimulus wird durch Muskelaktion verstärkt.
Da
der kleine Keil unter dem ersten Metatarsalknochen und dem
großen Zeh zu klein ist, um einen deutlichen statischen
Einfluss auf die Überpronation zu haben, wurde Dr. Rothbart
neugierig, mit welchem Mechanismus dieser Einfluss verstärkt
wird.
Die Entdeckung des Einflusses des zeitlichen Bewegungsablaufes
Propriozeption ist die Sinneswahrnehmung für die Lage im Raum, die Richtung und die Bewegung. Ihr Körper reagiert ständig auf Signale seiner Mechano – Rezeptoren in den Muskeln, den Gelenken, auf der Oberfläche der Haut und unter Ihren Füßen, ganz besonders unter dem Vorfuß. Diese Signale werden zum Gehirn geleitet, verarbeitet und als bestimmter aktivierender oder hemmender Impuls auf die Muskelaktivität umgesetzt. Ohne Propriozeption könnten Sie nicht stehen und nicht gehen. Posture Control Insoles® nutzen diesen Effekt und bewirken, dass der erste Metatarsalknochen und der große Zeh den Kontakt zum Boden zu einem früheren Zeitpunkt im Gang spüren, was wiederum die Muskulatur, die den ersten Metatarsalknochen beim Gehen kontrolliert, früher im Gangzyklus zu aktivieren. Das Ergebnis ist eine deutliche Veränderung bei der Überpronation während des gesamten Gangzyklus vom Aufsetzen der Ferse bis zum Abheben der Zehen. Die Drehkräfte im gesamten Bein werden reduziert, die Knie bewegen sich über den Füßen, wie sie es sollen, und zuletzt ergibt sich eine tief greifende Wandlung der Stabilität des Beckens und der Körperhaltung. Posture Control Insoles® stützen oder dämpfen die Füße nicht. Sie verändern den zeitlichen Ablauf der Muskeln, die Ihren Fuß kontrollieren.
Posture Control Insoles® funktionieren so gut, weil sie das neuromuskuläre System helfen, auszugleichen und stabilisieren die Füße, indem sie die Muskelaktivität zur richtigen Zeit stimulieren. Und… indem wir tausenden Patienten in Praxen überall im Land die Insoles anpassten, lernten wir, dass Posture Control Insoles® bei Menschen, die dynamisch supinieren (schwache Knöchel haben), genauso gut wirkt wie bei Menschen, die dynamisch Überpronieren. Supinatoren sind, wenn es keine strukturellen oder neurologischen Ursachen dafür gibt, versteckte Überpronatoren. Sie spannen unbewusst ihre Muskeln an, um eine Überpronation zu vermeiden und kompensieren am Ende zu viel.
Die Muskeln, die bei der Supination angespannt werden, sind verschieden von den Muskeln, die den Fuß bei seiner natürlichen Bewegung supinieren. Aus diesem Grund sind Posture Control Insoles® so hilfreich bei Schienbeinproblemen.
Posture Control Insoles ® funktionieren so gut, weil sie die natürliche Reaktion des Körpers verbessern.